Schnitzen - Holzbildhauerei
Mit speziellen Holzbildhauerbeiteln wird das Holz unter Beachtung seiner spezifischen Eigenheiten in vielfältigsten Formen und Größen bearbeitet. Grundübungen sind das einfache Kerbschneiden, eine Schale und kleine Messerschnittfiguren, die in der Hand geschnitzt werden. Es folgen Skulpturen mit immer höheren technischen und gestalterischen Anforderungen, wie freistehende größere Figuren, Portraitköpfe, aber auch abstrakte Arbeiten.Zum genauen Erfassen von Formen und historischen Schnitztechniken dient das Kopieren eines Ornaments bis zur freistehenden Skulptur. Im Vordergrund steht jedoch das Anfertigen einer Skulptur nach eigenen Ideen. Auch Maschinen wie die Bandsäge, Hobelmaschine oder Kettensäge finden ihre Anwendung. Darüber hinaus werden Kenntnisse über den Einsatz und die Bearbeitung anderer Materialien wie Metall, Stein und Kunststoff und deren Kombinationen untereinander vermittelt.
Modellieren
Der weiche Ton ermöglicht ein rasches Aufbauen einer Plastik. Dabei wird Modellierton über ein stützendes Gerüst gebaut. Dieses Material ermöglicht schnelle, problemlose Veränderungen am Objekt. Es dient der Herstellung kleiner plastischer Skizzen oder direkter Vorlagen in verkleinertem Maßstab zum Schnitzen, aber auch der Schaffung autonomer Plastiken, die z.B. in Bronze gegossen werden können.Naturstudien, wie das Modellieren nach lebendem Vorbild, Porträt und Tier vermitteln das Verständnis von Formen im Raum, von Proportionen und Anatomie. Auch bietet der Ton vielfältigste Gestaltungsmöglichkeiten. Freie Formstudien und abstrahierte Formenabläufe sind damit zu erarbeiten. Dazu werden verschiedene Abformtechniken vermittelt, wie z.B. die Herstellung einer Silikonform.
















